Im Rahmen dieses Gutachtens war abzuschätzen, welche Veränderungen des Hochwasserregimes gegenüber den Verhältnissen vor der Umsetzung des Bauvorhabens zu erwarten sind. Unsere Untersuchungen, inkl. Neuvermessung hydraulisch relevanter Bereiche, hatte ergeben, dass die Bebauungsplanbereiche nicht im Überschwemmungsgebiet der Leine bei einem HQ100 liegen und somit keine Auswirkungen des Vorhabens auf das Hochwassergeschehen zu erwarten sind. Für extremere Ereignisse als das HQ100 könnte der Hochwasserschutz durch eine hochwasserangepasste Bauweise oder weitere Geländeaufhöhungen im Bereich der Geländetiefpunkte realisiert werden.
Im Rahmen der vorläufigen Sicherung des Überschwemmungsgebietes am 26.01.2011 wurden seitens des NLWKN die Ergebnisse aus unserem Gutachten berücksichtigt und die Flächen der Wasserstadt Limmer aus dem Überschwemmungsgebiet herausgenommen.
Über die Entwicklungen bei dem geplanten Vorhaben berichtete die HAZ in einem Artikel vom 17.02.2015 (Link zum Artikel) und der NDR auf seiner Homepage in einem Artikel vom 16.06.2014 (Link zum Artikel).
Mittlerweile wurde der erste Spatenstich gesetzt. Der NDR berichtet in einem Artikel vom 05.04.2017 (Link zum Artikel).
Auch die Region Hannover berichtet darüber auf ihrer Internetseite, ebenfalls in einem Artikel vom 05.04.2017 (Link zum Artikel).
Allgemeine Informationen zum Projekt finden Sie unter http://www.wasserstadt-limmer.org/.